{"id":269,"date":"2023-06-14T19:23:11","date_gmt":"2023-06-14T17:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=269"},"modified":"2023-06-14T19:27:00","modified_gmt":"2023-06-14T17:27:00","slug":"tag-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=269","title":{"rendered":"Tag 17"},"content":{"rendered":"<p>Sonntag, 11. Juni 2023\u00a0 Entlang des Fussweges vom Hafen bis zum Kunstmuseum fallen dem Besucher 23 Plastiken des englischen K\u00fcnstler Antony Gormley auf. Sie sind jeweils alle aus dem gleichen Abguss seines K\u00f6rpers nachempfunden und stehen an markanten und sehenswerten Orten, um die Leute auf das st\u00e4dtische Zusammentreffen hinzuweisen. Immer wieder trifft man unerwarteterweise so eine Plastik an, und weiss, hier gibt es was zu sehen. Heute freuten wir uns besonders auf die 3 st\u00fcndige Schifffahrt in die Fjorde Stavangers und Umgebung. P\u00fcnktlich um 10:oo Uhr tuckerten wir los, zuerst langsam, da wir noch ein Kreuzfahrtschiff aus Nassau querten, und dann immer schneller, am \u00d6lmuseum vorbei und unter der dreiteiligen Bybrua durch, welche auf einer langen Strecke Stavanger die Inseln Grasholmen, S\u00f8lyst, und Eng\u00f8 verbindet und dann nach Hundw\u00e5g f\u00fchrt. Unter uns , ca. 94 Meter unter dem Meer kreuzten wir den 4 r\u00f6hrigen Unterwasser-Strassentunnel Hundv\u00e5gtunnelen, der nach 6 j\u00e4hrigen Bauzeit im April 2020 er\u00f6ffnet wurde. Er ist 5500 Meter lang, verbindet Stavangers Festland mit der Insel Hundv\u00e5g und heisst Nationalstrasse 13. Wir durchfuhren den Frafjord, vorbei an h\u00fcbschen kleinen Inselchen und Holmen, die zum Teil sogar bewohnt waren. Auch heute waren 26\u00b0 angek\u00fcndigt, doch dank des Fahrwindes liess es sich sehr gut aushalten. Schon bald kamen wir durch den ber\u00fchmten Lysefjord, immer wieder vorbei an Lachsfarmen und auch an Muschelfarmen. Rechts und links des Fjords t\u00fcrmten sich die Berge in die H\u00f6he, und alsbald trafen wir sogar das sehr bekannte Hurtigruten-Schiff Otto Sverdrup. Wer von uns tr\u00e4umte nicht schon einmal von dieser Reise? Auf der R\u00fcckfahrt fuhren wir in langsamer Fahrt beim Preikestolen vorbei, er befindet sich 600 Meter \u00fcber uns. Wie immer, hatte es eine Menge Leute dort oben, die sich \u00fcber 2 Stunden den Aufstieg m\u00fchsam erk\u00e4mpft hatten. Man sagt, die Mutigen kriechen auf dem Bauch nach vorne zur Kante, aber die ganz Mutigen sitzen dort, l\u00e4ssig die Beine baumeln lassend&#8230; Jedes Jahr besuchen \u00fcber 300`000 Leute diese Aussichtsplattform, welche mit steilen und messerscharfen Kanten auff\u00e4llt. Immer wieder verungl\u00fccken Leute dort, die sich zu weit nach vorne wagten. Ein Weilchen sp\u00e4ter sagte der Kapit\u00e4n, dass wir nun ganz nahe und sehr langsam an den Berg fahren werden, da hier ein paar Geissen wohnen, und dass sie die Crew gut kennen w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich stand eine hoheitsvoll und ruhig so ziemlich weitvorne auf einem Felsvorsprung, dass wir dachten, die sei gar nicht echt. Aber beim N\u00e4herkommen pl\u00f6tzlich, stieben ein paar muntere weitere Geissen, die sich bis jetzt in einer H\u00f6hle versteckten, heraus. Leider konnte ich von meinem Platz aus nicht sehen, warum dies geschah. Ich vermute jedoch, dass sie mit Futter angelockt wurden. Durch die Sonne und die Hitze auf der R\u00fcckfahrt, es hatte fast keinen Wind mehr, waren ziemlich viele Mitreisende m\u00fcde. Der H\u00f6hepunkt jedoch f\u00fcr mich war, als ich ein vermeintlich treibendes Holzst\u00fcck sah, und es sich aber als Seehund entpuppte. Spontan rief ich den Reisenden zu; a Seal, look a Sea!. Er trieb faul auf dem R\u00fccken, sich ausruhend und schaute uns mit grossen, runden schwarzen Augen an. Er war wirklich herzig. Zur\u00fcck im Hafen gingen wir dann zu unsern Velos, und schon von Weitem sagte ich, dass sie ja noch da seien. Wir hatten sie jeweils mit dem eigenen Schloss, sowie mit einer Kette gesichert, welche wir schon lange immer wieder benutzen, um die Bikes aneinander zu binden. Und dies auch wenn immer m\u00f6glich um einen Pfosten oder \u00c4hnliches. Unsere Kette war durchgeschnitten, von Rico gefunden hinter der Mauer im Geb\u00fcsch. Wahrscheinlich hatten die Diebe keine Zeit und Musse, unerkannt weiter die andern Schl\u00f6sser zu knacken. Ausserdem ist ein E Bike ohne den Computer sehr schwer zu stossen als auch zu fahren, weil es sehr schwer ist. Was waren wir froh, unsere R\u00e4der nicht nur mit der Kette gesichtert zu haben. Bei meinem Bike wollten sie sogar die Batterie rausnehmen, was aber nicht gelang. Morgen kaufen wir das dickste und sicherste Veloschloss, welches hier zu finden ist. Wir fuhren mit unsern R\u00e4dern dann erstmals \u00fcber die 26 m hohe Bybrua, wo es sehr windig war. Wegen einer Baustelle war nur eine Seite befahrbar, das f\u00fchrte manchmal zu schwierigen <a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/TJ6c92ZsN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tag 17<\/a> beim Kreuzen mit dem Gegenverkehr, sowohl auch mit den wahnsinnig schnellen E Trottis. Diese Br\u00fccke ist 10678 m lang, quert den Str\u00f8msteinsund und wurde 1978 er\u00f6ffnet als erste Schr\u00e4gseilbr\u00fccke Norwegens. Nat\u00fcrlich mussten wir nochmals in Hansen Hj\u00f8rnet, um nochmals einen feinen Killingsalad zu essen.<\/p>\n<p>Bilder\u00a0<a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/TJ6c92ZsN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tag 17<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 11. 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