{"id":403,"date":"2023-06-30T12:15:00","date_gmt":"2023-06-30T10:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=403"},"modified":"2023-06-30T12:15:00","modified_gmt":"2023-06-30T10:15:00","slug":"tag-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=403","title":{"rendered":"Tag 30"},"content":{"rendered":"<p>Samstag, 24.6.2023\u00a0 \u00a0Heute Morgen dr\u00fcckte der Nebel und die K\u00e4lte so sehr, dass wir erstmals im Wohnwagen, statt im Vorzelt, fr\u00fchst\u00fcckten. Es war 10\u00b0 kalt und windig, trotzdem wollten wir uns Reine ansehen. Vom Camping aus ging es \u00fcber die Moskenes &#8211; Djupfjordbrua \u00fcber Marken vorbei nach Reine, welche eine der meistfotografierten Ortschaften der Lofoten ist. Bei der Fahrt \u00fcber die hohe Br\u00fccke, wurden wir fast fort gewindet. An roten Rorbuern vorbei, allesamt zum Mieten, hinter ihnen die schroffen und steilen Felsw\u00e4nde und vorne das sch\u00e4umende Meer, fuhren wir im Wind. Reine ist eine ehemalige Walf\u00e4nger Hochburg. Die atemberaubende Gebirgslandschaft ist ein Schmuckst\u00fcck, das l\u00e4ngst von vielen wandernden Touristen, die auch Radfahren oder fischen wollen, vereinnahmt wird. Der Ort ist \u00fcbrigens auch en miniature im Legoland D\u00e4nemark nachgebaut und ausgestellt. Im Zentrum dann pl\u00f6tzlich der Schrei, die Schweizer kommen. Aha, da trafen wir doch gleich wieder auf die deutsche Anglergruppe. Wir fragten sie, ob sie denn nicht am Angeln w\u00e4ren. Sie meinten jedoch, dass es am Morgen zu gef\u00e4hrlich w\u00e4re, und sie deshalb erst am Nachmittag auf das Meer hinausfahren w\u00fcrden. Wir verabschiedeten uns lachend und fuhren weiter, immer achtgebend, nicht vom Rad gewindet zu werden. Bei Anita`s Sj\u00f8mat w\u00e4rmten wir uns bei einem Kaffe und einem Kanellsnurr auf. Ein so herzig gestaltetes Kro (Restaurant), mit Stockfischlampen und \u00fcbergrossen Konservendosen illuminiert, und speziell alten Tischen ausgestattet, einfach voll chic. Gleichzeitig verkauften sie in der angrenzenden Butik Stockfische, verschiedene Marmeladen, Salze etc. Mit selbstgebackenem Brot stellten sie frische Br\u00f6tchen her, garniert mit Salaten und Dressings. Es sah wirklich toll aus. Der Weg f\u00fchrte uns weiter nach Hamn\u00f8y, welches nur \u00fcber drei Br\u00fccken zu erreichen ist. Zum Teil sind die Br\u00fccken so steil, dass es schwierig ist sie zu erklimmen. Auch empfiehlt sich eine warme M\u00fctze, der Velohelm gab nicht gerade warm. Dieses Dorf liegt unterhalb zerkl\u00fcfteten Felsen und hat nur 30 Bewohner, die in den typischen Stelzenh\u00e4usern wohnen.\u00a0 Es besteht haupts\u00e4chlich aus hunderten h\u00f6lzernen Klippfischgestellen, welche mit tausenden Fischen best\u00fcckt waren. Der Gestank, entschuldigung, war fast unertr\u00e4glich. Zur\u00fcck auf dem Camping, packten wir das Vorzelt zusammen, welches zum Gl\u00fcck trocken war, damit wir anderntags bald weiterreisen konnten. \u00dcbrigens steht unterhalb unseres Platzes, gegen\u00fcber des Moskenes F\u00e4hranlegers ein kleines Kirchlein und gleich daneben ein Richtplatz, auf dem 1814 zuletzt noch eine Hinrichtung statt fand.<\/p>\n<p>Fotos<a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/oMxHnTlhx\">Bilder zu Tag 30<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 24.6.2023\u00a0 \u00a0Heute Morgen dr\u00fcckte der Nebel und die K\u00e4lte so sehr, dass wir erstmals im Wohnwagen, statt im Vorzelt, fr\u00fchst\u00fcckten. Es war 10\u00b0 kalt und windig, trotzdem wollten wir uns Reine ansehen. Vom Camping aus ging es \u00fcber die Moskenes &#8211; Djupfjordbrua \u00fcber Marken vorbei nach Reine, welche eine der meistfotografierten Ortschaften der Lofoten ist. 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