{"id":687,"date":"2023-07-27T21:27:42","date_gmt":"2023-07-27T19:27:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=687"},"modified":"2023-07-27T21:27:42","modified_gmt":"2023-07-27T19:27:42","slug":"tag-58","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=687","title":{"rendered":"Tag 58"},"content":{"rendered":"<p>Samstag, 22.7.2023\u00a0 \u00a0Heute erstmals Gotlandeier gegessen, sie waren ausgezeichnet, so fein wie die Unsrigen vom Eiertom. Voller Vorfreude schwangen wir uns auf unsere E Bikes, um im 13 Km entfernten Lummelunda die Grotte zu besichtigen. Nach einer Stunde Fahrzeit, erreichten wir die Grotte, welche eine Tropfsteinh\u00f6hle ist und sich 13 Km n\u00f6rdlich von Visby, und 5 Km s\u00fcdlich von Lummelunda befindet. Zuerst st\u00e4rkten wir uns mit einem schwedischen S\u00fcssgetr\u00e4nk im angegliederten Caf\u00e9, auch dieses befindet sich wie die Grotte in einem Naturreservat. Die Grotte wird auch R\u00f6varkuzlan, die R\u00e4uberh\u00f6hle genannt. Von unserem Platz aus ist sie sehr gut per Velo zu erreichen, jedoch ist die Strasse sehr gef\u00e4hrlich, da es keinen Radweg gibt. Wir waren in Norwegen recht verw\u00f6hnt, das merken wir erst jetzt, da wir oft keinen separaten Radweg benutzen k\u00f6nnen. Zuerst sahen wir uns den Film an, der erkl\u00e4rte die Grotte als die gr\u00f6sste bekannte H\u00f6hle Schwedens. 1948 hatten die drei Jungs, Lars, Percy und \u00d6rjan den Zugang entdeckt, was sie vorerst f\u00fcr sich behielten. Immer wieder gingen sie in die H\u00f6hle und erkundeten sie. Ein ber\u00fchmter H\u00f6hlenforscher namens Tell sagte damals, dass diese H\u00f6hle nur ca. 20 m lang sei. Nach ein paar Jahren kontaktierten sie Tell und sagten ihm, dass sie viel weiter vorgestossen seien, und sie ihm das gerne zeigen w\u00fcrden. Leider war Tell zu dick, machte dennoch ein paar Monate eine Di\u00e4t, um alsbald zusammen mit den Jungs die H\u00f6hle zu erkunden. Wie war er \u00fcberrascht, dass die 3 Knaben die Wahrheit sagten, sie mussten n\u00e4mlich \u00fcber 20 m auf dem Bauch robben, um vorstossen zu k\u00f6nnen. Es war sehr interessant, die Tropfsteinh\u00f6hle zu besichtigen, aber sie kommt nat\u00fcrlich nie an die Beatush\u00f6hlen heran. Trotzdem, die Geschichte ist imposant, und ich bewundere die drei Jungs f\u00fcr ihren Mut. Per E Bikes fuhren wir den Weg wieder zur\u00fcck, aber nicht ohne jede Butik am Weg besucht zu haben. Hier gibt es bei vielen H\u00e4usern, T\u00f6pfereien und Bildergalerien, nat\u00fcrlich mit vielen Schafmotiven. Damit wir wieder Brot f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck haben, gingen wir in unserm Dorf im Lebensmittelgesch\u00e4ft einkaufen. Es ist schon erstaunlich, auch hier sind die Gesch\u00e4fte jeden Tag ge\u00f6ffnet. Auf der R\u00fcckfahrt vom Gesch\u00e4ft bildete sich eine riesige und grosse schwarze Wolke, deshalb traten wir in die Pedale, was nur ging. Beim Platz wieder angekommen belohnten wir uns mit einem feinen Kaffe und mit dem vorhin gekauften s\u00fcssen St\u00fcck, leider weiss ich den Namen nicht. Es dauerte nicht lange, und es prasselte auf uns nieder, was waren wir froh, daheim und im Trockenen zu sein. Rico wollte wieder spielen, und ich muss sagen, er ist ein richtiger Taktiker geworden. W\u00e4hrend des Regens hat es recht fest abgek\u00fchlt, so dass ich mich in den Wohnwagen verzog, um ein wenig zu schreiben. Auch Rico befand es pl\u00f6tzlich f\u00fcr zu k\u00fchl, so dass er sich aufs Bett fl\u00e4zte, um weiter an seinem spannenden Krimi zu lesen. Ich habe dann unseren B\u00fcchervorrat kontrolliert und ich muss sagen, er ist um die H\u00e4lfte geschrumpft. Wenn nichts mehr zu Lesen da ist, werden wir wohl oder \u00fcbel nach Hause zur\u00fcckkehren m\u00fcssen. Aber zuerst m\u00fcssen wir noch unser Abendessen vorbereiten, es gibt die letzten nyer Potatis mit Karottenst\u00e4bchen und Rosmarinnadeln, gebraten in Butter und Zwiebeln. Dazu grilliert Rico das gekaufte Rindssteak.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/o8bIhJYwU\">Bilder Tag 58<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 22.7.2023\u00a0 \u00a0Heute erstmals Gotlandeier gegessen, sie waren ausgezeichnet, so fein wie die Unsrigen vom Eiertom. Voller Vorfreude schwangen wir uns auf unsere E Bikes, um im 13 Km entfernten Lummelunda die Grotte zu besichtigen. Nach einer Stunde Fahrzeit, erreichten wir die Grotte, welche eine Tropfsteinh\u00f6hle ist und sich 13 Km n\u00f6rdlich von Visby, und 5 Km s\u00fcdlich von Lummelunda befindet. Zuerst st\u00e4rkten wir uns mit einem schwedischen S\u00fcssgetr\u00e4nk im angegliederten Caf\u00e9, auch dieses befindet sich wie die Grotte in einem Naturreservat. 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