{"id":807,"date":"2023-08-12T12:47:07","date_gmt":"2023-08-12T10:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=807"},"modified":"2023-08-12T12:47:07","modified_gmt":"2023-08-12T10:47:07","slug":"tag-72","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=807","title":{"rendered":"Tag 72"},"content":{"rendered":"<p>Samstag, 5.8.2023\u00a0 \u00a0Heute wollten wir als Erstes Susan zu ihrem 60 Geburtstag gratulieren. Wir hofften nat\u00fcrlich, dass es sch\u00f6nes Wetter ist in der Schweiz, und sie es somit mit ihrer Familie geniessen kann. Wir haben uns entschlossen, Richtung Kristianstad zu fahren und uns dort in der N\u00e4he des Sees einen Camping zu suchen. Wie sich jedoch herausstellte, gibt es in Kristianstad keinen Camping. Nur ausserhalb, in \u00c5rhus an der Ostsee gibt es den First Camp, welchen wir ausgesucht haben. W\u00e4hrend der Fahrt sahen wir ein Hinweisschild, auf dem IKEA Museum stand. Kurzentschlossen ging es rasch dahin. Im Museum wird erkl\u00e4rt und aufgezeigt, wie die Schweden fr\u00fcher gelebt haben und mit der Zeit Verbesserungen im Haushalt und beim Wohnen hatten und bekamen. Ich hingegen habe mir vorgestellt, dass der Anfang von IKEA gezeigt wird, wie er die Schreinereien rekrutierte, welche die Billigm\u00f6bel herstellten. Wo das Holz herkam etc. Aber auch hier wieder, alles nur in Schwedisch und Englisch erkl\u00e4rt. F\u00fcr mich war es d\u00fcrftig, hatten wir doch so viel mehr erwartet. Das Museum befindet sich auf drei Etagen in \u00c4lmhult, wo auch das erste IKEA Verkaufsgesch\u00e4ft stand, welches er im Jahre 1958 er\u00f6ffnete. Das Gesch\u00e4ft wurde 1943 von Ingvar Kamprad gegr\u00fcndet, im Alter von nur 17 Jahren. Man sagt, er habe bereits als kleines Kind mit G\u00fctern gehandelt. Das erste ausl\u00e4ndische M\u00f6belhaus wurde 1963 in Oslo, Norwegen er\u00f6ffnet. 10 Jahre sp\u00e4ter wurde die Filiale in Spreitenbach er\u00f6ffnet. Weltweit gibt es heute 340 Einrichtungsh\u00e4user in 28 L\u00e4ndern, aber mittlerweile geh\u00f6rt IKEA der im niederl\u00e4ndischen Delft registrierten Stiftung INGKA Foundation. Im Jahr 1973 verliess Kamprad Schweden, zog zuerst nach D\u00e4nemark, und dann in die Schweiz nach Epalinges, der Steuern wegen. Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 2011 kehrte er nach \u00fcber 40 Jahren nach Schweden zur\u00fcck, dort lebte er 2013 in \u00c4lmhult, wo alles begann. 2018 starb Ingvar Kamprad, der von sich behauptete ein Schn\u00e4ppchenj\u00e4ger und Geizhals zu sein, auf seinem Anwesen in Liatorp. F\u00fcr unsere Begriffe ziemlich sp\u00e4t, erreichten wir den First Camp in \u00c5hus, welche zum Gl\u00fcck noch freie Pl\u00e4tze hat. Schnell schlossen wir unsern Wohnwagen am Strom an, damit der K\u00fchlschrank sch\u00f6n k\u00fchl bleibt, und begaben uns an den nahen Strand, um dort Abendessen zu k\u00f6nnen. Anschliessend holten wir bei einem Glassladen ein Schokoladen &#8211; und Stracciatella Mint Eis und schlenderten schleckend und geniessend auf dem fast weissen Sand umher. Aber wie es so ist mit der Ostsee, es hatte tausende, ja abertausende von durchsichtigen Quallen. Aber das Meer selber war so klar und dermassen sauber, es ist einfach nur schade. Wir stellten uns vor, wie wir am Sonntag ein wenig am Strand herumliegen w\u00fcrden, braun werden und vielleicht doch mal die F\u00fcsse am Rand ins Wasser stellen w\u00fcrden&#8230; Zur\u00fcck auf dem Platz mussten wir nochmals das Vordach, also eigentlich den Sonnenstoren herauslassen. Es bietet nat\u00fcrlich auch Schutz bei Regen. W\u00e4hrenddessen beobachtete ich ein wenig, was wir so f\u00fcr Nachbarn haben und bemerkte, dass wir im Dauercamper-Ressort untergebracht wurden. Der Nachbar hinter uns hatte einen h\u00fcbschen, gar nicht hohen schwarzen Zaun aufgestellt, und darin tummelte sich ein H\u00e4schen. Herzig, dachte ich mir. Hier hat ein Vater seiner Tochter den Wunsch erf\u00fcllt, ihren Hasen auch am Wochenende bei sich zu haben und mitnehmen zu k\u00f6nnen. Sp\u00e4ter bemerkte ich, dass ganz viele kleine Hasen auf dem Camping umher h\u00fcpften, und dass diese Tiere wild sind. In Cavallino hatten wir ja auch einmal ganz viele wilde Hasen, die sich nat\u00fcrlich ganz schnell vermehrten. Die Campingbetreiber mussten ihnen mit dem Gewehr zu Leibe r\u00fccken.\u00a0Wie meistens nach dem Installieren wollte Rico einen Kaffe trinken und da ging der Strom weg. Kein Problem, ich habe ja den Elektriker bei mir. Also schaute er, was das Problem ist und versuchte es zu beheben. Unterdessen befragte ich die Camper in unserer Strasse, ob sie Strom h\u00e4tten. Alle hatten. Da kam der deutsche Nachbar zu uns und wollte uns freundlicherweise ein Stromkabel ausleihen. Rico hat nat\u00fcrlich so Einiges dabei, was uns in Notf\u00e4llen hilft. Er kann wirklich alles flicken, nicht nur was Strom angeht. Er war kurz ein wenig sauer, da er sein Messger\u00e4t zu Hause liess, deshalb musste ich immer meinen F\u00f6hn anschliessen, damit wir sahen, ob der Strom nun fliesst oder nicht. Sah ein wenig komisch aus. Aber sobald der F\u00f6hn lief, nachdem er den Stecker aufgeschraubt, geflickt und wieder zugemacht hatte, war er wieder zufrieden, mein Mann. F\u00fcr Sonntag sagte das YR Wetterapp Regen voraus. Wir glaubten ihm aus Prinzip nicht. Dann legten wir einen 11 Stunden Sch\u00f6nheitsschlaf ein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/1AdFrYnEJ\">Bilder Tag 72<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 5.8.2023\u00a0 \u00a0Heute wollten wir als Erstes Susan zu ihrem 60 Geburtstag gratulieren. Wir hofften nat\u00fcrlich, dass es sch\u00f6nes Wetter ist in der Schweiz, und sie es somit mit ihrer Familie geniessen kann. 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