{"id":913,"date":"2023-08-21T10:09:57","date_gmt":"2023-08-21T08:09:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=913"},"modified":"2023-08-21T10:09:57","modified_gmt":"2023-08-21T08:09:57","slug":"tag-82","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.monika-kesselring.ch\/?p=913","title":{"rendered":"Tag 82"},"content":{"rendered":"<p>Dienstag, 15.8.2023\u00a0 \u00a0Heute stand unsere weitere und wahrscheinlich zweitletzte Abfahrt bevor. Bis halb 10 schliefen wir aus, waren wir doch recht m\u00fcde vom langen Aufbleiben gewesen. Unsere Gastgeber waren froh, uns zu sehen. Sie hatten sich bereits Sorgen gemacht, ausserdem war es wieder br\u00fctend heiss. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit viel Reden und Lachen, ging es dann f\u00fcr uns an`s Packen und Zusammenr\u00e4umen. Sp\u00e4ter als angedacht, n\u00e4mlich erst um halb eins, verabschiedeten wir uns \u00fcberschw\u00e4nglich von den lieben Leuten, um im jetzt noch heissen Mercedes unserem neuen und letzten Ziel entgegen zu fahren. 380 Kilometer lagen vor uns, welche in ca.\u00a0 5 Stunden erreicht werden konnten, sofern alles glatt lief. Ja ja, die deutsche Autobahn. Bei der Abfahrt waren es nur 27\u00b0, unterdessen steigerte sich die Hitze auf 33\u00b0, kurzfristig zeigte das Thermometer sogar 34\u00b0an. Pl\u00f6tzlich verdunkelten die schweren schwarzen Wolken erneut den Himmel, und es begann ein Gewitter , es regnete buchst\u00e4blich wie aus K\u00fcbeln. Man kam sich vor, als bef\u00e4nde man sich in einer Waschanlage. Aber auch jetzt war der Spuk gleich wieder vorbei, es war einfach br\u00fctend heiss, zu heiss, um Auto fahren zu m\u00fcssen. Wir fuhren auf der A5, manchmal dreispurig, oft aber auch nur zweispurig unserem Ziel entgegen. Bei der zweispurigen Autobahn ist es so, dass ein \u00dcberholverbot f\u00fcr Lastwagen und Anh\u00e4nger besteht, dazu geh\u00f6ren wir nat\u00fcrlich auch. Es hatte einen Lastwagen nach dem andern, aber alle immer mit einem sehr grossen Abstand zum n\u00e4chsten. Und so liess es sich prima \u00dcberholen und auch vorw\u00e4rts Kommen. Doch leider fahren viele LKW`s\u00a0 nur knapp \u00fcber 70 Km\/h, und wenn es dann auch noch Bergauf geht, sind 62 Km\/h bereits viel. So schleicht man dann hinter der endlosen Schlange an LKW`s hinterher, und ist gefangen. Ich verstehe es ja, falls es einen Unfall gibt, steht dann der ganze Abschnitt der jeweiligen Autobahn still. Aber es ist sehr m\u00fchsam. Die polnischen Lastwagen halten sich absolut nicht an das \u00dcberholverbot, auch viele Wohnwagen nicht. Einmal, es war auf einer dreispurigen, wo man also \u00fcberholen darf, fuhr ein polnischer LKW bestimmt 10 Minuten vor mir, immer auf der \u00dcberholspur, und gab diese nie frei. Da die Autobahn dreispurig war, und ich nicht auf den dritten Fahrstreifen zum \u00dcberholen darf, kam es mir vor wie eine halbe Stunde.<\/p>\n<p>Er ben\u00f6tigte soviel Zeit, um andere Lastwagen \u00fcberholen zu k\u00f6nnen. Es kam wie es kommen musste, die Autobahn war wieder einmal ein langes St\u00fcck nur noch zweispurig. Trotzdem \u00fcberholte auch ich dann meinen lieben polnischen Kollegen, und Rico starrte ihn ziemlich bl\u00f6d an. Es musste sein. Klar, danach war ich wieder gefangen hinter anderen LKW`s, aber dies machte mir nichts aus. Immer wieder wurden wir trotzt \u00dcberholverbot \u00fcberholt, was ich auch verstehen kann, und dies sogar von mehreren Lastwagen. Schlussendlich kamen wir nach einer sehr langen Fahrzeit von fast 5 Stunden in Badenweiler, einem unserer Lieblingscampingpl\u00e4tze, an. Den Chef dieses Campings, Hans Peter Wiesler kenne ich bereits sei Kindertagen, war ich doch als kleines M\u00e4dchen jedes Wochenende in Staufen im Breisgau auf seines Eltern Camping, und dies als Dauercamper. So lustig, als Rico per Zufall vor Jahren diesen Platz ausgesucht hat, und wir seitdem immer mal wieder f\u00fcr eine kurze Auszeit hier vorbei kommen. Nun sind wir also angelangt, und unser Blog endet hier. F\u00fcr uns eine gute Gelegenheit, sich wieder zur\u00fcck zu erinnern, f\u00fcr den geneigten Leser zu erfahren, wo wir uns herum getrieben haben. F\u00fcr uns wird es wohl f\u00fcr lange Zeit die letzte grosse und l\u00e4ngere Reise sein. Wir werden demn\u00e4chst Grosseltern, und freuen uns dementsprechend, unseren Kindern unter die Arme greifen zu k\u00f6nnen, sollte dies denn n\u00f6tig sein. Und so verabschieden wir uns Von Euch und unserer Nordlandreise, welche hier endet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/monirita.quickconnect.to\/mo\/sharing\/6ktFClZh6\">Bilder Tag 82<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 15.8.2023\u00a0 \u00a0Heute stand unsere weitere und wahrscheinlich zweitletzte Abfahrt bevor. Bis halb 10 schliefen wir aus, waren wir doch recht m\u00fcde vom langen Aufbleiben gewesen. Unsere Gastgeber waren froh, uns zu sehen. Sie hatten sich bereits Sorgen gemacht, ausserdem war es wieder br\u00fctend heiss. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck mit viel Reden und Lachen, ging es dann f\u00fcr uns an`s Packen und Zusammenr\u00e4umen. 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