Tag 62

Mittwoch, 26. Juli 2023   Nachdem wir nur ca. 5 kurze Stunden Schlaf bekamen, waren wir bereits um 5 Uhr auf den Beinen. Die Nervosität war vorbei, als Rico die Bestätigungsmail der Reederei auf seinem Handy vorfand. So cool. Wie vorgehabt und besprochen fuhren wir bereits kurz nach 6 Uhr Richtung Visby, es hatte allerdings noch keinen Verkehr auf der Strasse. Das Wetter war gut, und so erreichten wir schon bald vor 6 Uhr die Warteschlange der Fähre, welche uns nach Oskarshamn bringen sollte. Nachdem die Wohnwagen und Wohnmobile auf abgestellte Gasflaschenventile kontrolliert worden waren und versiegelt wurden warteten wir, bis es weiter ging. Bald darauf begann das Boarding mit den Wohnwagen, zuerst fuhren wir in einem U Turn, danach eine steile Rampe hinauf und seitlich in das Schiff bis wieder an die Rückseite des Schiffes. Das hatten wir auch noch nie erlebt. Auch diese Fähre ging früher als geplant, nämlich 10 Minuten vorher. Es ist immer wieder spannend und aufregend, obwohl wir dies schon des Öfteren erlebt haben, und es hoffentlich noch viele Male erleben dürfen. Kaum an Bord, öffneten die Restaurants und die Küchen, so dass wir uns unser verdientes Frühstück holen konnten. Nach einer sehr ruhigen Überfahrt, ich hatte geschlafen, weckte mich Rico, und wir verfolgten die spannende Einfahrt im Hafen mit U Turn des riesigen Fährschiffes. Man meinte, es werde demnächst die Mauer des Hafenbeckens rammen. Dies geschah zum Glück nicht. Von unseren letzten Nachbarn erhielten wir die Anschrift eines kleinen und herzigen Campings, welchen wir nun anfahren würden. Bald schon erreichten wir ihn, er sah idyllisch aus, wie er sich so an den nahen See schmiegte. Die überaus freundliche Rezeptionistin erklärte uns, der Platz wäre voll, da ein Cupturnier anstand. Also ging es zum nächsten Platz, auch der war voll besetzt. Und so machten wir uns die Mühe, beim nächsten Platz anzufragen, ob wohl noch etwas frei sei. Nein, auch da war alles voll besetzt. Aber beim nächsten in Horn am Stångån Fluss hatte es noch einen letzten freien Platz, welchen wir sofort für 2 Nächte buchten. An der Rezeption gab es feine süsse und kleine Kuchen, den hatten wir uns verdient. Als wir gleich darauf wieder voll eingerichtet waren, gab es dann einen guten Kaffe. Danke Néstlé. Natürlich mit dem Kuchen. Für den nächsten Tag buchte Rico sogleich unsere Tickets für den Astrid Lindgren Värld Erlebnispark, und so konnten wir uns auf die Vorfreude konzentrieren. Wir spazierten dann noch auf dem Campingplatz herum, der eben direkt an diesem  Fluss liegt. Alles ist so hübsch gemacht, das abgesperrte Kinderbad, damit sie nicht fort geschwemmt werden, mittendrin 2 kleine Bötchen, welche man mit Radschaufeln antreibt. Einen 2 m Sprungturm, samt Bootsanlegestelle, umgeben von Felsen und Wiesen, natürlich mit einem Sandstrand. Wobei dieser natürlich heran gekarrt wurde. Später sahen wir noch Stand up Paddler, die hatten aber einen Neoprenanzug an. Ausser den Kindern haben wir niemanden im Wasser gesehen. Rico ist noch immer erkältet, er sagt jedoch, es gehe ihm gut.

Bilder Tag 62

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