Freitag, 4.8 2023 Nach dem Frühstück begaben wir uns wieder nach vorne zu Marietta, der Chefin. Sofort telefonierte sie wieder mit dem Astrid Lindgrenpark und versuchte heraus zu finden, wohin diese unsere Kreditkarte verschickt hatten. Zusammen mit der Frau von Vimmerby konnten beide Frauen den Standort eruieren, dies dauerte aber eine geschlagenen halbe Stunde. Es stellte sich heraus, dass das Päckchen zu der Q8 Tankstelle, welche gleichzeitig auch eine Postannahmestelle ist, verschickt wurde. Also wir nichts wie hin, und tatsächlich, das kleine Paket schien hier zu sein. Zuerst konnten wir es gar nicht glauben, aber Ende gut, alles gut. Wieso das Paket nicht auf den Campingplatz geliefert wurde, war uns allen unklar, zumal wir die Adresse und den Platz mit Nummer angegeben hatten. Die Post wird nur zwei Mal, nämlich am Dienstag und Donnerstag ausgeliefert, da sind wir in der Schweiz schon verwöhnt.
Donnerstag, 3.8.2023 Auch heute waren die Wetteraussichten nicht die Besten, so dass wir beschlossen wieder einmal Wäsche zu waschen. Zwischendurch spielten wir Rummykub, Rico gewann fünf Mal hinter einander. Ich verstand die Welt nicht mehr. Endlich kam die lange ersehnte Mail, welche uns den Standort der verloren gegangenen Bankkarte ankündigen sollte. Wie so oft bei Handy – oder Computersachen, funktionierte der Code nicht. Auch nach mehrmaligem Probieren kamen wir nicht in das System hinein. Also begaben wir uns an die Rezeption des Platzes, wo sich Mariette unseres Problems annahm. Da sie es auch nicht schaffte, versuchte sie sich telefonisch in Vimmerby beim Astrid Lindgrenpark zu erkundigen. Da es jedoch bereits nach 19 Uhr war, hatte der Park bereits geschlossen und es kam eine Tonbandansage. Na ja, morgen ist auch noch ein Tag, und wir vertrauen auf die schwedische Post und geben die Hoffnung
Mittwoch, 2. August 2023 Heute Nacht ab 2 Uhr hatten wir Dauerregen, dass es nur so auf das Wohnwagendach prasselte und uns natürlich aufweckte. Am Morgen verzeichnete der Campingplatz riesige Seen auf dem Rasen, die ganzen unasphaltierten Strassen waren kaum mehr zu erkennen, ausser einzelnen grossen Steinen, welche hervorlugten. Trotzt des vor Jahren gemachten Rettungsschwimmerbrevets fand ich es nicht angebracht, mich in Gefahr zu bringen… Kurzerhand fuhr ich mit dem Auto, statt des Velos, in den Laden um Frühstücksbrötchen zu kaufen. Ich war zur Zeit die einzige Person, die sich draussen befand. Ergo hätte mich gar niemand retten können, falls es denn nötig gewesen wäre. Unaufhaltsam regnete es in Strömen, und kein Ende in Sicht. Auf der Wetterapp war ersichtlich, dass es unterhalb vom Vätternsee ein wenig besser aussah, und so machten wir uns auf nach Jönköpping. Tatsächlich nahm der Regen unterwegs immer