Sonntag, 30. Juli 2023 Es hat dann tatsächlich zu regnen begonnen, jedoch bereits ums 02:15 Uhr. Wenn es regnet und man befindet sich im warmen Bett des Wohnwagens, ist das ein ganz molliges Gefühl. Man ist im Warmen geschützt, friert nicht und wird nicht nass, und es trommelt je nach Regen fester oder weniger. Um 7:45 sah der Himmel schon wieder besser aus, und wir freuten uns auf den Tag. Während des Frühstücks, wir konnten endlich wieder einmal frische Brötchen direkt am Platz einkaufen und diese geniessen, beobachteten wir immer wieder unsere Schweizerinnenn am Handy, wie sie sich so machen bei ihrem WM Spiel gegen die Neuseeländerinnen. Vorsorglich hatten wir die grosse Schweizerfahne aufgehängt, leider vergass ich jedoch zu Hause unsere roten Schweizer T Shirts, einzupacken. Nichts desto Trotz fieberten wir zusammen mit unseren schwedischen Nachbarn dem Endresultat entgegen. Leider blieb es bei einem null zu null. Oder sollte ich sagen, zum Glück? Unsere beiden Familien fingen dann traurigerweise an, ihr Zelt abzuräumen. Mor mor (Grosi auf schwedisch, wird murmur ausgesprochen) muss nicht mehr arbeiten, da sie wenig älter ist als Robert, aber er steht noch im Erwerbsleben. Also gehts für die beiden wieder nach Hause, schade eigentlich. Auf der linken Seite haben wir ein Pärchen, die sagen zwar freundlich hej hej, gehen aber jeweils nach ihrem Zmorgenessen mit Stuhl und Eingeklemmten bepackt an ein stilles Örtchen, um sich zu sonnen und das Weekend zu geniessen. Heute versuchten wir wieder einmal Wäsche zu machen, und da scheinbar viele Camper am Abreisen waren, der Platz sich leerte, waren auch beide Waschmaschinen frei. Aber das wirklich wahnsinnig Tolle ist, das Waschprogramm dauert nur 48 Minuten. So lässig und erfreulich. Also konnten wir unser Wäsche waschen und trocknen, dazwischen ein wenig lesen, sonnenbaden und uns ausruhen. Der Weg zu der Waschmaschine erledige ich mit E Bike, ist der PCampingplatz doch ca. 1,5 Kilometer lang. Zwischendurch hat es immer mal wieder geregnet, aber bald darauf zeigte sich die Sonne gleich wieder. Gegen Abend begannen auch die zwei Männer links von uns, ihre Sachen zu packen, und so merkten wir, dass scheinbar viele Leute nur für das Wochenende oder sogar für ein verlängertes Weekend hierher kamen. Wir haben ja noch 3 Nächte, und wir könnten auch jederzeit verlängern. Nun haben wir links und rechts keine Nachbarn mehr, wir haben nur noch uns.