Tag 19

Dienstag, 13. Juni 2023   Heute ging es vor allem darum, eine Garage zu finden. Die erste existierte nur im Internet und war zu, weil das Gebäude abgerissen wird. Also wollten wir unserem Auto nur das Beste angedeihen lassen und suchten eine Mercedes Garage. Sie wäre in Sandnes gewesen, wenige 15 Km entfernt und eigentlich einfach zu bewältigen in 17 Minuten. Man fährt hier in Norwegen in den Städten und Dörfern jeweils immer von Kreisverkehr zu Kreisverkehr, und manchmal ist das GPS nicht up to date, oder die Strasse ist neu. Und so kommt es halt, wie es kommen musste, ich hatte mich verfahren, fuhr durch einen ellenlangen Unterwassertunnel, in dem man möglichst nicht wenden sollte, dann wieder falsch abgebogen etc. Nach über einer Stunde hätte die  Garage nach GPS eigentlich vor uns sein sollen, aber es gab eine riesengrosse Baustelle, dann noch ein

Tag 18

am Montag, den 12. Juni wollten wir eigentlich weiterreisen, aber unser Mercedes hat sich bei Rico gemeldet und ihm mitgeteilt, dass er beim linken Hinterrad Luft verliert. Also gingen wir Luft tanken und natürlich war der Kauf einer supersicheren Velokette auf dem Plan. Gesagt, getan, Kette gekauft, die ca. 1,5 Kg schwer ist, einen Umfang von 10 cm. hat und aussieht wie eine Schlange. Die kann man nicht so schnell knacken! Sie hat Fr. 88.- gekostet, aber das war es uns wert. Bei der Weiterfahrt dann wieder die Meldung Luftverlust, was uns zugegebenermassen recht nervös machte. Also nochmals Luft tanken und eine Garage suchen war das nächste Ziel. Auf dem Weg durch den Byfjordentunnelen, der sich 223 m unter dem Meer befindet und eine Länge von 5875 m aufweist, führte uns die Reise noch zu den Inseln Rennesøy und Fjøløy, wo auch ein

Tag 17

Sonntag, 11. Juni 2023  Entlang des Fussweges vom Hafen bis zum Kunstmuseum fallen dem Besucher 23 Plastiken des englischen Künstler Antony Gormley auf. Sie sind jeweils alle aus dem gleichen Abguss seines Körpers nachempfunden und stehen an markanten und sehenswerten Orten, um die Leute auf das städtische Zusammentreffen hinzuweisen. Immer wieder trifft man unerwarteterweise so eine Plastik an, und weiss, hier gibt es was zu sehen. Heute freuten wir uns besonders auf die 3 stündige Schifffahrt in die Fjorde Stavangers und Umgebung. Pünktlich um 10:oo Uhr tuckerten wir los, zuerst langsam, da wir noch ein Kreuzfahrtschiff aus Nassau querten, und dann immer schneller, am Ölmuseum vorbei und unter der dreiteiligen Bybrua durch, welche auf einer langen Strecke Stavanger die Inseln Grasholmen, Sølyst, und Engø verbindet und dann nach Hundwåg führt. Unter uns , ca. 94 Meter unter dem Meer kreuzten wir den 4