Freitag, 23.6.2023 Unser grosses Ziel die Lofoten, setzen sich aus einem 1227 Quadratkilometer grossen Inselreich, das von Südwest nach Nordost aus den Hauptinseln Moskenesøy, Flakstadøy, Vestvagøy und Austvagøy, zusammen. Sie sind allesamt mit Brücken und Tunnels verbunden. Die Wasserstrassen zwischen den grossen, bewohnten Eilanden weisen oft tückische und gefährliche Strömungsverhältnisse auf und sind für Seeleute ein risikoreiches Gewässer. Da die Lofoten sehr bekannt für ihren Fischreichtum sind, werden sie oft von Hobbyfischern besucht. Nun kommt mir gerade in den Sinn, dass Rico immer noch keine Fischerrute sein Eigen nennt… Jä nu. Heute nach dem Frühstück fuhren wir dick eingepackt, mit Handschuhen bewehrt und natürlich dem Regenzeug im Rucksack, nach Å. Dies ist der kürzeste Ortsname, man spricht es Aa aus. Der Himmel zeigte sich von seiner schlechten Seite, nämlich nebelverhangen und in sämtlichen angsterregenden Grautönen. Unterwegs sahen wir bei einem kleinen Wasserfall einen
Donnerstag, 22.6.2023 Was war das für eine aufregende Nacht, mit all diesen wartenden Leuten. Überall ein Geschnatter, laute Musik und Gesänge, ja sogar gegrillt und gekocht wurde inmitten der Kolonnen. Und natürlich auch getrunken. Ein paar Velofahrer campierten im Minizelt auf dem spärlichen Grünstreifen, andere führten ihren Hund noch Gassi, und wieder andere spazierten mit ihren Kindern auf dem Arm umher. Irgendwann machten wir dann ein kleines Schläfchen, vergassen dabei aber nicht, den Wecker zu stellen. Die erste Fähre ging ja um 03.15 Uhr. Leider nicht mit uns, es reichte knapp nicht. Da wir nicht nochmals in den Wohnwagen schlafen gehen wollten, spazierten wir auch ein bisschen herum, hie und da ein Schwätzchen haltend und übten uns in Geduld. Nichtsdestotrotz waren wir vom langen Autofahren doch sehr erledigt. Die Sonne ging ja nicht unter, und da es hell war, dachte man sich, man