Tag 7, 8 und 9

Donnerstag, 1. Juni 2023  Bereits um 6:00 Uhr war Tagwache, zusammenräumen und noch frühstücken. Nach dem Bezahlen des Campings (812.- dän. Kronen, ca. € 112.-) fuhren wir in nur 10 Minuten zur Fähre und konnten uns in die Reihe stellen für das Boarden. Die Schnellfähre startete um 11:45 Uhr in Hirtshals und bereits um 14:08 kamen wir in Kristiansand in Norwegen an; sie kostete Sfr. 299.-. Die Überfahrt war ein wenig ruppig, so dass sich viele Leute nicht so wohl fühlten. An Bord des Schiffes kauften wir 2 Flaschen Weisswein, damit wir wieder einmal einen feinen Risotto machen können. Weiter ging es und nach ein paar wenigen Kilometern erreichten wir den von den Norwegerinnen empfohlene Platz in Lillesand am Meer. Erstmals musste man sich beim Eingang selber anmelden, zum Glück konnte man die Sprache Deutsch wählen. Es war nicht so einfach und auch zeitraubend. Strom gabs nur per App und die Eingänge zu Duschen, WC und Küchen waren nur per Code 479000 möglich. Obwohl in der Nähe eine Strasse verlief und sich sehr viele Camper hier befanden, war auch dieser Platz ruhig. Einzig die Möwen am Strand und viele weitere Vogelkollegen veranstalteten einen Riesenkrach, und dies bis spät am Abend. Da es abends jeweils früh kühl wurde, sah man niemanden mehr vor dem Wohnwagen oder Wohnmobil sitzen, vermutlich sahen alle fern. Also ca. nach 20:oo Uhr, war Ruhe auf dem Platz. Am Freitag, 2.6.2023 wollten wir die erste Etappe vom Ende der Welt bis Kragerø machen. Leider fingen wir umgekehrt an, so dass es nicht aufging. Schlussendlich landeten wir nach Stunden des Fahrens am Ende der Welt, was auch nicht schlecht war. Es hatte sehr wenig Leute in Verdens Ende, die Sonne schien warm auf uns herunter und wir konnten das alte Leuchtfeuer und die Buchten bestaunen. Markante Felslandschaften, hunderte kleine Schären und Holme (kleine Inseln) prägen dieses imposante Gebiet. Auf dieser schönen Landzunge im Oslofjord gibt es ein Restaurant, in welchem man sehr gut isst. Wir haben es ausprobiert und wurden nicht enttäuscht. Spät am Abend, 20:35 Uhr kamenwir total müde wieder bei unserer Homebase an.

Bilder Tag 7 und 8

Am Samstag, 3. Juli war es frühmorgens ausserordentlich windstill bei nur 12°, doch es kam uns viel wärmer vor, da wir bereits zu Hause geübt hatten, die Kälte zu ertragen. Nach dem Zusammenpacken und der Weiterfahrt nach Mandal konnten wir uns bereits vor 12 Uhr an der Rezeption des Top Camp Sjøsanden anmelden und unsere neue Bleibe einrichten. Parallel zum Strand verläuft ein idyllischer Waldweg direkt ins Städtchen, auf dem wir mit Veloanhänger einkaufen gingen, um uns die nächsten Tage verpflegen zu können. In der Altstadt hat es wundervolle kleine Läden mit Norwegerpullis, herzigen Fellkinderfinkli und ganz viele schöne Abtrockentücher mit Sujets von Elchen (ich musste mich zurück halten) und Schafen etc. Da es hier meist windig ist, kann man auch überall wunderschöne, schmuseweiche grosse Wolldecken kaufen. Aber leider brauchen wir dies auch nicht. Wenn die Augen so schöne tolle Sachen sehen können, macht es die Seele ja auch glücklich.

Bilder  Tag 8 und 9

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