Freitag, 14. Juli 2023 Obwohl fast nicht geschlafen, erwachte Rico bereits um 4:30 Uhr und so bereiteten wir in Ruhe unsere nächste Abfahrt vor. Im Hafen von Nynäshamn, warteten bereits ein paar Überfahrwillige, meist müde aussehend vom frühen Aufstehen. Wir waren schon so oft auf Fähren, dass es eigentlich nichts Neues für uns ist, jedoch geniessen wir die aufregende Atmosphäre immer wieder. Ausserplanmässig startete die Gotlandfähre bereits um 6:15 Uhr statt erst um 6: 30, scheinbar waren alle Passagiere sowie deren Fahrzeuge an Bord und ordnungsgemäss und sicher verladen. Gotland liegt ca. 150 Km entfernt von Schweden und ist in rund 3 Stunden per Schiff erreichbar. Die Überfahrt war angenehm ruhig und wir frühstückten im Bordrestaurant. Dass es hier keine Confitüre und verschiedene Brötchen hat, liegt auf der Hand. Da wird nämlich Lachs und Shrimps gegessen zum Zmorgen. Um 9:45 kamen wir auf Gotland an und konnten kurze Zeit später losfahren. Am Anfang geht es immer hektisch zu und her, da alle gleichzeitig auf dieselbe Strasse wollen, auch deshalb, weil sich bei der Fähre am Ausgang die Autos von mehreren Spuren auf nur eine Spur begeben müssen. Nach einer kurzen Fahrt von ca. 75 Km quer durch die Insel gings dann wieder auf eine kurze Fähre, welche sogar kostenlos war, auf die nördliche Insel Fårö. Dort hatten wir uns den Campingplatz Sudersand ausgesucht. Wir haben noch nie einen Camping vorausgebucht in diesen Ferien und hatten jeweils einen Platz gefunden. Aber oha, die Schweden haben nun auch Urlaub, und die Norweger ja auch. Sogar Deutschlandreisende hat es hier, aber nur sehr wenige Schweizer. Der Platz war voll ausgebucht. Dies macht nichts, da es insgesamt 11 Plätze auf Gotland zusammen mit Fårö hat. Leider war auch der nächste Platz voll ausgebucht, doch wir waren immer noch voller Optimismus. Und der wurde auch belohnt, wir fanden einen auch recht grossen Platz mit vielen Sonnenstandplätzen, und wenigen Zeltplätzen im Wald. Er hatte noch viel Kapazität, da er nicht am Meer und auch nicht an einem See liegt. Auf dem Platz selber ist leider der Autolärm der nahen Strasse zu hören. Aber immer nur jede Viertelstunde, da die Kurzfähre von Gotland nach Fårö dann anlegt, und alle Ankommenden die Insel hochfahren zu ihrem vorausgebuchten Zeltplatz. Nachdem wir uns installiert hatten, fuhren wir nochmals per Fähre zurück ins nahe Gotland, denn nur dort gibt es Einkaufsmöglichkeiten.