Montag, 17.7.2023 Als wir damals vom Festland auf die Insel kamen, fuhren wir an diesem, unserem Campingplatz vorbei und ich sagte zu Rico: Falls wir keinen Campingplatz finden, gehen wir hier fragen, es hatte so leer ausgesehen von der Strasse aus. Und so geschah es am Freitag, den 14. Juli. Wir telefonierten vom Auto aus und erkundigten uns nach einem freien Platz, nachdem die vorangegangenen 2 Plätze nichts mehr frei hatten. Ja, sie hätten mehrere freie Plätze hiess es, wir sollten uns einen Platz aussuchen und am Abend um 19 Uhr einchecken kommen. Dies hatten wir gemacht und seither sind wir hier happy. Bevor man auf den Camping abbiegt, ist am Rand eine Tafel ersichtlich, auf welcher Frisör steht. Beim Anmelden am Abend erkundigte ich mich nach dem Frisör, ob der sich hier auf dem Platz befinde. Da dies so ist, machte ich gleich einen Termin für heute ab, und um 13 Uhr durfte ich endlich die Haare abschneiden, welche bereits so viel gewachsen waren. Ja was soll ich sagen, ich bin immer noch blond, und Rico findet es schön. Ich glaube das mit den weissen Haaren wird noch eine Weile dauern. Danach fuhren wir schnurstracks zu Tina, ich hatte eben meinen Malkursus gebucht bei ihr. Nach 14 Uhr kamen wir an, und sie freute sich so, uns zu sehen. Vor uns hatte sie einen Kurs mit Mutter und 10 jährigem Sohn, deshalb war vor allem am Boden ein riesiges Chaos, das sie zuerst beseitigen musste. Während ich in die Kunst des Holzleims zum Aufkleben des Papiers eingeweiht wurde, fuhr Rico nochmals zur Homebase zurück, um meine vergessene Jacke zu holen. Abends wurde es nämlich kälter und wir wollten nochmals im Magasinet essen gehen. Es war so ein toller unbeschreiblicher Nachmittag und ich habe so viel gelernt. Ich weiss nun auch, dass ich noch nichts weiss und kann… Zwischendurch kam noch eine andere Frau vorbei, sie malt jeweils bei Tina, und holt sich ab und zu Tipps zum Verbessern. Ich wurde sehr gut betreut und unterrichtet von Tina, und ja, mal sehen, wie es weitergeht. Erst nach 18 Uhr wurde ich fertig und so fuhren wir anschliessend sehr hungrig ins nahgelegene Restaurant, welches fast voll war. Da es zwischendurch geregnet hatte, und es scheinbar danach immer sehr stark windet, schlugen die Türen zu und so konnten wir nicht auf der Terrasse essen. Im Innern des Restis sah es aus wie shabby chic, was es in Gotland und Schweden oft ist, und halt einfach gut aussieht. Unser Kellner von gestern war auch da und wollte wieder Tipps geben, aber da er mit Familie und Kleinkind am Essen war, bedankten wir uns höflich und meinten, dass wir genug Tipps erhalten hätten. Rico hatte sich für ein Spareribs französischer Art entschieden und zur Vorspeise Muscheln, es war köstlich, meinte er. Ich hingegen musste unbedingt noch ein superscharfes Curry mit Huhn und Gemüse essen, vorausgehend bestellte ich noch 5 Frühlingsrollen. Es war so gut und stimmungsvoll dort, dass wir beschlossen, morgen nochmals hingehen zu wollen.