Sonntag, 16. Juli 2023 Heute nahmen wir es chillig, nach dem Frühstück mit Müesli, Rico ist inzwischen auch davon angetan, machten wir wieder einmal Waschtag. Die 60° Maschine dauert hier auch 2 Stunden und 40 Minuten. Kaum auszuhalten für mich! Unterdessen spielten wir Rummikub,und machten einen Fahrradausflug auf der sehr gefährlichen Strasse. Die Autos dürfen hier 90 Km/h fahren, und wir kamen dann glücklicherweise doch nicht ums Leben. Auch hier sind die Strassenbeläge ziemlich gefährlich, da die ehemals bestehenden Fahrrinnen mit Asphalt und Split wieder aufgefüllt werden, ausserdem sind sie eng für Velofahrer, was das Überholen für Autofahrer auch sehr risikoreich und mühsam gestaltet. Da es zudem oft sehr windig ist, hofft man dauernd, von keiner Windbö ins Abseits gedrängt zu werden oder sogar umzufallen. Diese Velofahrt führte uns durch das Naturschutzgebiet Verkegards, wobei eigentlich die ganze Insel aus Naturschutz besteht. Das Gute an einem langen Waschgang ist, dass man ohne grosse Eile zwischendurch etwas unternehmen kann, so wie wir es taten. Zurück auf dem Platz erledigten wir die Wäsche und fuhren dann gleich wieder mit den E Bikes zu Tina, so wie wir es besprochen und versprochen hatten. Sie freute sich sehr, uns wieder zu sehen, und sofort erklärte sie den dort anwesenden Teilnehmerinnen, sie hatte wieder einen Malkurs, dass ich so tolle Sachen aus altem Holz machen würde. Und dass wir aus der Schweiz kämen. Sie zeigte ihnen meine Fotos von den Holzbasteleien und sie fanden auch, das sollte man verkaufen, nicht nur verschenken. Schlussendlich einigten wir uns spontan auf einen Malkurs mit mir am Montag, auf den ich so gespannt war und mich irrsinnig freute. Auf Tinas Tipp hin gingen wir ins Restaurant Magasinet, wo man sehr gut isst. Tatsächlich war Ricos Lammroastbeef fantastisch, es schmeckte überhaupt nicht nach Lamm und auch mein Thaicurry war sehr vorzüglich. Wir genossen das Essen auf dem grossen Gartensitzplatz und hatten auch wieder gute Gespräche mit Schweden einerseits, sowohl auch mit deutschen Touristen, die dort zu Abend assen. Unser Kellner deckte uns mit vielen Tipps ein, welche er bei jedem Gang zu uns wieder auf einen Zettel schrieb. Er war so herzlich, und es war köstlich, wie er uns die Sehenswürdigkeiten seines Landes schmackhaft machte.