Montag, 14. August 2023 Nach einem wiederum grossen Frühstücksbuffet im Garten, unter welchem der nicht kleine Tisch zusammen zu brechen drohte – dies ist wirklich nicht übertrieben-, frühstückten wir genüsslich und lange, bis unsere Bäuche fast platzten. Wir hatten mehrere Optionen für den heutigen Tag besprochen, da es sehr warm und sonnig war, wollten wir mit den E Bikes zusammen nach Grünau fahren. Kurzentschlossen fuhren wir mit wenig Wind zu viert durch die schöne hessische Landschaft, immer wieder Erläuterungen von unsern Gastgebern hörend. Angekommen in Grünau musste Uschi zuerst ihre geflickte Brille beim Optiker abholen und wir schauten uns zusammen mit Manni bereits die wunderschönen Fachhäuser Grünaus an. Wir sahen uns auch das Zivilstandsamt mit seinem einladenden Platz, mit einem Brunnen bestückt, an. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie schön es für Brautleute sein muss, hier draussen von Freunden und Familie erwartet zu werden, nachdem sie sich im schmucken Trauzimmer ihre Liebe geschworen hatten. Es war einfach herrlich, dies alles anschauen zu können. Und überhaupt auch hier zu sein. Beim Weitergehen sahen wir uns viele weitere Fachwerkhäuser an, selbstredend finde ich jeweils immer wieder tolle Geschäfte, die meiner Seele guttun, wenn ich sie mir ansehen kann. Ein Blumengeschäft mit Shabby chic Artikeln hatte es mir diesmal besonders angetan, hatte ich doch kein Mitbringsel dabei als wir in Hessen ankamen. Und das geht gar nicht. Ich war wild entschlossen, Uschi eine schöne Pflanze für ihren herzigen Garten zu kaufen, oder auch sonst etwas Nützliches. Da bringt mich niemand und kein Blick davon ab. Ausserdem gab es ein grosses Haushaltswarengeschäft mit allerlei herzigen, manchmal sinnlosen und aber auch nützlichen Dingen. Hier hatte es Grills in verschiedenen Ausführungen, einer, es war auch ein König-Grill, hatte einen Durchmesser von 150 cm und war so schön. Tolle Tassen mit lustigen Sprüchen drauf, etliche Karten und Bleche, Kuchenzubehör und Backutensilien. Es war einfach nur toll. Währenddessen warteten die andern ruhig vor dem Laden, bis ich endlich fertig geguckt hatte. Anschliessend packte ich Uschi und zusammen gingen wir nochmals in den Blumenladen, wo sie sich eine dunkelrosa Echinacea, einen Sonnenhut, aussuchte. Diese Pflanze ist mehrjährig und kann sogar in den Garten verpflanzt werden. Gemeinsam radelten wir im wenig kühlenden Wind zurück nach Geilshausen an der Lumda, um wieder dem Spielen zu frönen. Wir spielten und hatten es lustig, da wir das Spiel Mexican Train bis anhin nicht kannten. Ich war wie im Fieber, ja eigentlich wir alle glaube ich, und wir genossen es. Irgendwann, es war schon viel später geworden, bereitete Uschi einmal mehr ein leckeres Abendessen vor, das wir der vielen Wespen wegen, nicht im Garten einnehmen wollten. Es würde natürlich auch bald wieder feuchter und kühler werden, deshalb war diese Option des Hineingehens wohlüberlegt. Es ist klar, dass wir uns für ein weiters und letztes Spiel nochmals fanden.