Tag 82

Dienstag, 15.8.2023   Heute stand unsere weitere und wahrscheinlich zweitletzte Abfahrt bevor. Bis halb 10 schliefen wir aus, waren wir doch recht müde vom langen Aufbleiben gewesen. Unsere Gastgeber waren froh, uns zu sehen. Sie hatten sich bereits Sorgen gemacht, ausserdem war es wieder brütend heiss. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit viel Reden und Lachen, ging es dann für uns an`s Packen und Zusammenräumen. Später als angedacht, nämlich erst um halb eins, verabschiedeten wir uns überschwänglich von den lieben Leuten, um im jetzt noch heissen Mercedes unserem neuen und letzten Ziel entgegen zu fahren. 380 Kilometer lagen vor uns, welche in ca.  5 Stunden erreicht werden konnten, sofern alles glatt lief. Ja ja, die deutsche Autobahn. Bei der Abfahrt waren es nur 27°, unterdessen steigerte sich die Hitze auf 33°, kurzfristig zeigte das Thermometer sogar 34°an. Plötzlich verdunkelten die schweren schwarzen Wolken erneut den

Tag 81

Montag, 14. August 2023   Nach einem wiederum grossen Frühstücksbuffet im Garten, unter welchem der nicht kleine Tisch zusammen zu brechen drohte – dies ist wirklich nicht übertrieben-, frühstückten wir genüsslich und lange, bis unsere Bäuche fast platzten. Wir hatten mehrere Optionen für den heutigen Tag besprochen, da es sehr warm und sonnig war, wollten wir mit den E Bikes zusammen nach Grünau fahren. Kurzentschlossen fuhren wir mit wenig Wind zu viert durch die schöne hessische Landschaft, immer wieder Erläuterungen von unsern Gastgebern hörend. Angekommen in Grünau musste Uschi zuerst ihre geflickte Brille beim Optiker abholen und wir schauten uns zusammen mit Manni bereits die wunderschönen Fachhäuser Grünaus an. Wir sahen uns auch das Zivilstandsamt mit seinem einladenden Platz, mit einem Brunnen bestückt, an. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie schön es für Brautleute sein muss, hier draussen von Freunden und Familie erwartet zu

Tag 80

Sonntag, 13.8.2023   Auch unsere weitere Abfahrt begann mit einem Donnergrollen und einem furchteinflössenden Gewitter. Kaum waren wir auf der Autobahn, nachdem wir einen kurzen Tankstopp gemacht hatten -der Diesel war schon wieder teurer geworden im Vergleich zu Norwegen und Schweden- , steigerte sich der Regen dermassen. Obwohl wir die Berechtigung für Tempo 100 Km/h in Deutschland besitzen, war es unmöglich, so schnell fahren zu können. Der Scheibenwischer kämpfte mit den Wassermassen, wir fuhren 60 Km/h, sogar dies war fast zu schnell. Ich wollte die Nebelschlussleuchte einschalten, Rico meinte jedoch lakonisch, die sieht man gar nicht. Klar, hinter dem Wohnwagen ist sie nicht einzusehen. Komisch auch, wie wenige deutsche Autofahrer von der Nebelschlussleuchte Gebrauch machten. Nach ein paar Minuten und weiteren Kilometern war der Spuk dann vorbei und alsbald trocknete die Autobahn wieder, so dass wir wieder unser gewohntes Tempo von 84 Km/h einhalten

Tag 79

Samstag, 12.8.2023   Heute haben wir dementsprechend sehr lange geschlafen, haben wir doch gestern bis Mitternacht Wäsche gemacht. Nach dem Zmorgen machten wir 2 Spiele, bei dem der Spielstand 1:1 hiess. Danach schrieb ich am Blog, da noch ein paar Tage fehlten. Wir hatten so ein schlechtes Internet, konnten nicht schreiben und veröffentlichen. Unterdessen war Rico am Lesen und Schmökern, er hört dann nichts. Plötzlich  war es 17 Uhr und wir mussten uns sputen, denn wir hatten uns einen Termin reserviert, um Abendessen zu gehen. Der Wetterbericht hatte Starkregen und Gewitter voraus gesagt, wir wussten dies zum Vorneherein. Unbeschwerterweise fuhren wir ziemlich fröhlich zu unserem Restaurant, das direkt am See liegt. Viele Schiffe fuhren noch schnell den Hafen an, um in Sicherheit zu sein, falls… Freudig wurden wir erwartet und zu unserem Tisch geführt. Die Fensterseite zum See war geöffnet, denn es war sehr