Tag 18

am Montag, den 12. Juni wollten wir eigentlich weiterreisen, aber unser Mercedes hat sich bei Rico gemeldet und ihm mitgeteilt, dass er beim linken Hinterrad Luft verliert. Also gingen wir Luft tanken und natürlich war der Kauf einer supersicheren Velokette auf dem Plan. Gesagt, getan, Kette gekauft, die ca. 1,5 Kg schwer ist, einen Umfang von 10 cm. hat und aussieht wie eine Schlange. Die kann man nicht so schnell knacken! Sie hat Fr. 88.- gekostet, aber das war es uns wert. Bei der Weiterfahrt dann wieder die Meldung Luftverlust, was uns zugegebenermassen recht nervös machte. Also nochmals Luft tanken und eine Garage suchen war das nächste Ziel. Auf dem Weg durch den Byfjordentunnelen, der sich 223 m unter dem Meer befindet und eine Länge von 5875 m aufweist, führte uns die Reise noch zu den Inseln Rennesøy und Fjøløy, wo auch ein

Tag 17

Sonntag, 11. Juni 2023  Entlang des Fussweges vom Hafen bis zum Kunstmuseum fallen dem Besucher 23 Plastiken des englischen Künstler Antony Gormley auf. Sie sind jeweils alle aus dem gleichen Abguss seines Körpers nachempfunden und stehen an markanten und sehenswerten Orten, um die Leute auf das städtische Zusammentreffen hinzuweisen. Immer wieder trifft man unerwarteterweise so eine Plastik an, und weiss, hier gibt es was zu sehen. Heute freuten wir uns besonders auf die 3 stündige Schifffahrt in die Fjorde Stavangers und Umgebung. Pünktlich um 10:oo Uhr tuckerten wir los, zuerst langsam, da wir noch ein Kreuzfahrtschiff aus Nassau querten, und dann immer schneller, am Ölmuseum vorbei und unter der dreiteiligen Bybrua durch, welche auf einer langen Strecke Stavanger die Inseln Grasholmen, Sølyst, und Engø verbindet und dann nach Hundwåg führt. Unter uns , ca. 94 Meter unter dem Meer kreuzten wir den 4

Tag 15 und 16

Freitag, 9. Juni 2023  Unser heutiger schneereicher (das wussten wir aber noch nicht) Weg sollte uns von Rysstad nach Stavanger führen auf einer Route, die eigentlich in 2 Stunden und 35 Minuten zu bewältigen wäre und ca.  159 Kilometer weit entfernt ist. Ohne Eile packten wir alles zusammen, hängten den Wohnwagen an, montierten die Aussenspiegel und waren bereits um 9:50 abfahrtsbereit. Nach ca.  20 Minuten Fahrt wähnten wir uns plötzlich im Winter, waren doch die vielen Seelein und die Berge schneebedeckt. Teilweise schwammen Eisschollen auf den Seen, was wunderbar aussah. Wir zwei Winterkinder die wir sind, mussten immer wieder anhalten, um Fotos zu machen oder uns einfach am Anblick zu erfreuen. Einmal sprang sogar ein Reh über die Strasse, und dies, obwohl eigentlich hier vor Schafen gewarnt wurde mittels Gefahrensignal. Es war märchenhaft und wir konnten unsern Blick kaum lösen, deshalb hielten wir

Tag 12,13 und 14

Dienstag, 6. Juni 2023   Beim Aufwachen um 8:00 Uhr hatte es bereits 17° und so fühlte es sich ein wenig wie in den Sommerferien an. Nach dem Frühstück dann das normale Prozedere, aufräumen, zusammenpacken und weiter fahren. Unser nächstes Ziel hiess Rysstad in den Bergen. Der ganze Weg führte uns permanent an kleineren Seen, Flüssen und zuletzt an der Otra (Fluss) entlang. Das GPS wurde ohne Autobahn programmiert und so lachten wir, als es eine unbefestigte Strasse ankündigte. Tatsächlich kamen wir nach etlichen Minuten immer wieder durch kleine Weiler und es dauerte nicht lange, bis diese angekündigte Strasse kam. Trotz Wohnwagen war es einfach zu fahren, obwohl, ein LKW oder ein anderes Anhängergespann zu kreuzen, wäre schon sehr schwierig gewesen. Wir sahen extrem viele Holzfäller bei der Arbeit und überall standen wahnsinnig viele Ster Holzgebinde herum. Man muss dazu sagen, dass auch viel

Tag 10 und 11

Sonntag, 4. Juni 2023   Währenddem gestern unsere Wäsche gewaschen wurde, haben wir uns ganz intensiv um unseren Blog gekümmert und geschrieben. Zum guten Glück konnte der IT Foto Special Agent (Rico) endlich die Fotos hinzufügen. Dies alles dauerte natürlich schon ein Weilchen, mittlerweile war es bereits nach 16:00 Uhr. Und so packten wir ein weiteres Mal unsere E Bikes, um noch die restlichen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Nachdem wir bei einem riesigen, wunderschönen Friedhof vorbeikamen, erreichten wir die grösste Holzkirche Norwegens mit 1800 Sitzplätzen, die Mandal Kirke. Von aussen war die weisse Kirche wunderschön anzuschauen, innen fand ich sie nicht so spektakulär. Was aber erwähnenswert ist, in der Kirche probte ein Gemischtenchor für das bevorstehende Sommerkonzert, dem wir minutenlang still zuhörten. Auch rund um die Kirche herum erstreckte sich weiter der Friedhof mit speziellen Grabsteinen, die irgendwie nicht genormt sein mussten, und immer wieder grosse,

Tag 7, 8 und 9

Donnerstag, 1. Juni 2023  Bereits um 6:00 Uhr war Tagwache, zusammenräumen und noch frühstücken. Nach dem Bezahlen des Campings (812.- dän. Kronen, ca. € 112.-) fuhren wir in nur 10 Minuten zur Fähre und konnten uns in die Reihe stellen für das Boarden. Die Schnellfähre startete um 11:45 Uhr in Hirtshals und bereits um 14:08 kamen wir in Kristiansand in Norwegen an; sie kostete Sfr. 299.-. Die Überfahrt war ein wenig ruppig, so dass sich viele Leute nicht so wohl fühlten. An Bord des Schiffes kauften wir 2 Flaschen Weisswein, damit wir wieder einmal einen feinen Risotto machen können. Weiter ging es und nach ein paar wenigen Kilometern erreichten wir den von den Norwegerinnen empfohlene Platz in Lillesand am Meer. Erstmals musste man sich beim Eingang selber anmelden, zum Glück konnte man die Sprache Deutsch wählen. Es war nicht so einfach und auch

Tag 4, 5 und 6

29. Mai 2023  Gleich nach dem Frühstück hiess es wieder packen, wollten wir doch heute die Nordjütische Insel hochfahren bis fast nach Hirtshals. Ohne Probleme erreichten wir um 15:30 Uhr den neuen Platz in Tornby namens Tornby Strand Camping.  Bereits um 17:00 Uhr stand der Wohnwagen mit Vorzelt und nur einer Seitenwand. Auch hier wieder, Ruhe pur. Man konnte nur die Vögel hören und das leise Rauschen des Windes in den Bäumen, welchen den Platz umgaben. Die Parzelle war riesig und mit Gras besetzt. Nach dem Abendessen war Geschirrwaschen angesagt, und da trafen wir 2 ältere Norwegische Ladys an, welche schon ziemlich lustig waren. Leider konnte sich nur die eine auf Englisch mit uns verständigen, die andere kicherte dauernd. Es war so lustig. Sie gab uns dann eine Adresse für einen norwegischen Camping, den wir dann anfahren wollten. Am nächsten Tag schnappten wir

Tag 3 Pfingstsonntag

Auf dem First Camp Frigård – Flensburg Fjord fühlten wir uns sehr wohl, war es doch ein Platz abseits der Strassen und des Verkehrslärms. Nur an den starken Wind in Nordjütland mussten wir uns erst noch gewöhnen, hier in Kruså. Nach dem Frühstück machte uns ein Nachbar darauf aufmerksam, dass beim Wohnwagen Wasser heraustropfte. Rico fand alsbald heraus, dass ein Zulauf des Küchenwasserhahns leckte. Also baute er die halbe Küche mit der grossen darunterliegenden Schublade aus, um an den Ort des Geschehens zu gelangen… Eigentlich sah ich unsere Reise bereits als beendet an, da ich nicht an ein positives Ergebnis glaubte. Aber oha lätz, mein allzeit begabter Mann konnte in sagenhaften 2 Stunden alles wieder reparieren, und dies mit minimalen Werkzeugen. Nun rünnt es nicht mehr und alles lief weiter wie geplant. Am Nachmittag konnten wir 25 Km Rad fahren, was wir sehr

Tag 1 und 2

Unsere Reise begann am Freitag, 26. Mai 2023 um 16.40 in Seuzach, unserem Zuhause in der Schweiz. Wir wollten die A4 Richtung Schaffhausen befahren, und schon bald nach Marthalen wollte uns unser GPS eine Umfahrung wegen einer Baustelle anbieten, wir gingen aber nicht darauf ein. Schon bald jedoch bereuten wir unseren Entscheid, nicht auf das GPS gehört zu haben, denn wir verbrachten unglaubliche 90 Minuten im Schleichtempo, ohne dass nochmals eine Ausfahrt gekommen wäre. Und dies bei strahlendem Sonnenschein und 25°. Abwechslungsweise fuhren mein Mann und ich Richtung Norden auf der deutschen Autobahn. Obwohl Freitag, hatte es nicht sonderlich Verkehr und war auch absolut nicht stressig, durften wir doch mit unserem Wohnwagen – Gespann nur 100 Km/h fahren. Oftmals hängten wir uns mit nur 95 Km/h und Tempomat hinter einen LKW und fuhren so ruhig unserer Wege. Um 21:30 hielten wir auf dem